Transcimbrica 2020: Fazit

Am nördlichsten Punkt Dänemarks, wo Nordsee und Ostsee aufeinandertreffen…

Wie einige sich vermutlich auf Grund des Stillstands des Trackings (Spotwalla) schon gedacht haben, musste ich die Tour nach Ankunft in Skagen beenden.

Einen sehr ausführlichen Tourbericht wird es in den nächsten Tagen noch geben und einen Beitrag, nach Übergabe der Spenden an den Verein „achtsame e.V.“ folgt ebenfalls.

Mit diesem Beitrag möchte ich lediglich „kurz“ ein Gesamtfazit ziehen und offiziell informieren, dass ich die Tour nach 750,17 von 1339 Kilometern beendet habe.


In Grenen (bei Skagen) musste ich meine Tour beenden und selten lagen bei mir Freude und Schmerz so nah beieinander. Die Freude darüber, es auf Grund der Bedingungen zu diesem Punkt geschafft zu haben und der Schmerz zu wissen, dass meine Tour dort zu Ende sein wird.

Aus gesundheitlichen Gründen war dies die einzig richtige Entscheidung. Und so schreibe ich dies mit gemischten Gefühlen. Damit dies besser nachvollzogen werden kann, hier einige Zahlenfakten:

Gesamtkilometer (gefahren) von Hamburg nach Grenen (Skagen):
750,17

Tag 1: 229,82 km
Tag 2: 247,81 km
Tag 3: 182,27 km
Tag 4: 81,14 km

Gesamtzeit (Bewegung ohne Pausen) von Hamburg nach Grenen (Skagen):
35 Stunden 15 Minuten und 58 Sekunden

Tag 1: 11 Std. 39 Min. 47 Sek.
Tag 2: 11 Std. 23 Min. 51 Sek.
Tag 3: 8 Std. 21 Min. 49 Sek.
Tag 4: 4 Std. 45 Min. 18 Sek.

Gesamtzeit (Bewegung inkl. Pausen) von Hamburg nach Grenen (Skagen):
47 Stunden 42 Minuten und 18 Sekunden

Tag 1: 15 Std. 5 Min. 52 Sek.
Tag 2: 14 Std. 23 Min. 39 Sek.
Tag 3: 11 Std. 22 Min. 18 Sek.
Tag 4: 6 Std. 50 Min. 29 Sek.

Höhenmeter (gefahren) von Hamburg nach Grenen (Skagen):
2571

Tag 1: 552 Meter
Tag 2: 931 Meter
Tag 3: 741 Meter
Tag 4: 347 Meter

Gesamtgewicht Fahrrad inkl. Zuladung:
27 Kilogramm

Hinzugekommen sind die Witterungsbedingungen, welche mich gerade am zweiten Tagen (Windböen bis 100 km/h sowie starker Dauerregen) sehr viel Energie gekostet haben.

Ich möchte hier nichts „schönreden“ oder Entschuldigungen suchen, denn alle Teilnehmer hatten die gleichen Bedingungen. Augenscheinlich konnte ich mir auf meiner ersten „Langdistanz“ unter diesen Bedingungen die Kräfte nicht so einteilen, dass es für mehr gereicht hat.

Wie eingangs beschrieben, bin ich grundsätzlich sehr erfreut darüber, mein mir persönlich gestecktes Minimalziel (Skagen) erreicht zu haben, dennoch überwiegt am Ende ein wenig die Enttäuschung, die Tour dort beendet zu haben.

Auch wenn der sportliche Punkt der Tour bei mir persönlich gemischte Gefühle hinterlässt, freue ich mich, dass die Spendenaktion für den Verein „achtsam e.V.“ sehr gut angekommen ist und viele Mönchengladbacher mich auf Social Media (twitter) verfolgt und auch angefeuert haben während der Tour.

Ich habe noch keine abschließenden Zahlen, werde darüber aber demnächst hier berichten.

Unter diesem Aspekt betrachtet, also mit dem Fokus darauf, Spenden für den Verein zu sammeln, bin ich persönlich mit dem Gesamtergebnis zufrieden.

Ich freue mich, den ausführlichen Tourbericht in den nächsten Tagen zu schreiben und mit euch meine Erlebnisse zu teilen. Bitte seht vor dem Tourbericht von Rückfragen ab – vielen Dank!

5+

Autor: Stefan

Ich befinde mich auf keinem Kreuzzug! Für mehr Respekt und Miteinander!

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